Österreich – Kasachstan: Ein Spiel fast verzsakt!

Was war das heute für ein „Spiel“. Österreich trat gegen Kasachstan und der Gegner wurde stark geredet und ein 1:0 Sieg wäre schon toll. Was dann aber kam war viel zu viel für die österreichische Fußballseele. Die Salzburger waren mehr als gnädig, waren verständnisvoll und zeigten guten Willen, auch wenn es zu Anlaufschwierigkeiten kam. Diese Anlaufschwierigkeiten setzten sich aber länger fort und so kam es, dass auch die Geduldigsten unter den Zusehern mal sagten, schrien und pfiffen, dass es so ganz und gar nicht gehen mag, gegen den Fußball-Nobody aus Kasachstan.

Noch nie gab es so gute Einzelspieler die in hochwertigen Ligen gefordert werden und trotzdem gibt es noch immer kein Nationalteam, welches überzeugt. Auch nicht gegen ein Aserbaidschan. So kam es fast, wie es kommen musste – das Spiel wird verzsakt – sozusagen der Trainer hat Schuld.

Aber Roland Linz hatte Mitleid und Einsicht und machte unter dem Motto „mit Linz beginnts“ das 1:0 in der Nachspielzeit. Kurze Zeit später nahm sich Erwin „Jimmy“ Hoffer ein Herz und die Wuchtel von Linz und rannte um sein Leben und erhöhte damit auf ein 2:0!

Damit war Didi Constantinis Abend gerettet, die österreichische Fußballseele doch wieder einigermaßen geruhigt, doch der nächste Gegner, nämlich Berti Vogts mit Aserbaidschan (verlor 1:6 gegen Deutschland) kommt schon bald. Hoffentlich gibts dann nicht hier die totale Blamage.

Ab und an ist ein Ende mit Schrecken (aus Teamchef-Sicht) besser, als gar kein Ende. Die Trainer-Option und -Hoffnung Andreas Herzog hat eindrucksvoll bewiesen, dass er weiß, wie ein Spiel verzsakt wird, bzw. sogar eine ganze Qualifikation. Damit ist die ganze U21-Quali von hinten bis vorne verzsakt.

Kommentare

  1. AG 1. Dezember 2010
  2. Michael 16. Dezember 2010

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