Die UEFA zockt bei Public Viewing gehörig ab!

Das Public Viewing war bei der letzten Weltmeisterschaft in Deutschland der ganz große Erfolg. Dies hat natürlich auch die UEFA übernasert und zieht daraus ihre finanziellen Schlüsse, was bedeutet, dass es für Wirte, Hotels, Gemeinden und ähnliche Veranstalter teuer kommen kann!

Denn es sieht im Moment so aus, dass Bildschirme/Wiedergabegeräte mit mehr als 3 Meter Diagonale eine extra Lizenz benötigt, neben der lokalen Gesetzgebung (GIS-Gebühr in Österreich). Wenn jetzt der Herr Bürgermeister seinen Einwohner ein kleines dörfliches Public Viewing bieten möchte (weil der Wahlkampf naht) und er Sponsoren zur Finanzierung einlädt, so muss dieser Herr Bürgermeister auch Lizenzgebühren abliefern.

Die Kosten:
Der Tarif richtet sich nach der Größe des Bildschirms (10 CHF/6 EUR pro Quadratmeter und Spiel).

Wenn der Bildschirm jetzt z.B. 10×5 Meter ist, sind das 50 m² an Fläche. Bedeutet EUR 300,- je Spiel an die UEFA was bei 31 Spielen ganze EUR 9.300,- ausmacht. Nettes Zubrot für die UEFA.

Wenn jetzt die lokale Brauerei sagt, Bürgermeister, mach dir nix draus, wir übernehmen die Kosten, verkaufen das Bier und sponsoren dafür, so kommt auch die UEFA und sagt NEIN, denn dagegen hätte der Sponsor Carlsberg etwas.

Also liebe Wirte, Beisl-Besitzer und Hoteliers: Rüstet Euch für die EURO 2008 in Österreich und der Schweiz – vor allem finanziell!

Kommentare

  1. Anonymous 24. Mai 2008
  2. Fabri 18. Juni 2008

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