EURO 2008 – Die Polizei übt und es wird über harte Bestrafung der Hooligans nachgedacht

Am Samstag spielte der SV Mattersburg gegen die Wiener Austria. Etwa 15.000 Fans erlebten im Pappelstadion einen eindeutigen 3:1 Sieg der Heimmannschaft.
Dabei kam es leider wieder zu Ausschreitungen der Fans. 75 Mitglieder der Einsatzeinheit Burgenland hatten alle Hände voll zu tun, um Schlimmeres zu verhindern.

Die Exekutive schien die Ausschreitungen im Griff zu haben - es kam lediglich zu Sachbeschädigungen (Stadiontor,…). Verletzt wurde glücklichweise niemand, Vermutlich auch auf die Taktik der Spezialeinheit zurück zu führen ist, die nicht überpräsent waren und ihre Einsatzkräfte am richtigen Ort bündelten. Oberste Devise dabei – die Fans nicht provozieren. Erste gelungene Ãœbungen für die Euro 2008.

Heinz Buttauer – Präsident des Verbandes Schweizerischer Polizeibeamter - lässt in der Schweiz nun mit Kritik an Justiz und Verbänden aufhorchen. Es werde nicht hart genug bestraft, von beiden Seiten. Er fordert ein schnelleres Durchgreifen. Soweit können wir uns damit noch abfinden.

Allerding fordert er auch von den Verbänden die Fans von den Spielen auszuschließen, wenn sie nicht unter Kontrolle zu bringen sind.

em-blogger sieht das als völlig falschen Ansatz, weil es gerade dann zu massiven Ausschreitungen kommen würde. Hier sollte doch ein feiner Mittelweg gefunden werden, um die Euro 2008 zu einem einmaligen Erlebnis für alle werden zu lassen!

Eine Antwort

  1. Tastatur 17. April 2007

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