EURO 2008 Werbung: Was darf man, was darf man nicht? Ein Ratgeber

Viele können sich noch erinnern was es für lustige, kuriose und es manchmal auch schmerzhafte Zwischenfälle bei der Weltmeisterschaft 2006 gegeben hat. Der Bäcker wurde von der FIFA verklagt, der kleine Mechaniker bekam eine böse Abmahnung etc.

Die österreichische Wirtschaftskammer, der Vertreter aller Gewerbetreibenden hat rechtzeitig vor der Europameisterschaft einen Ratgeber veröffentlicht in dem die Unternehmer darauf hingewiesen werden, was sie tun dürfen und was nicht. Ein beauftragter Rechtsanwalt gibt unter anderem folgende Tipps:

  • Keinesfalls eingetragene Wort-Bild-Marken der UEFA, wie Logo und Maskottchen, zu verwenden.
  • Erlaubt ist aber der „beschreibende Hinweis“ auf die EM. Während die Werbung „Nur während der EM 2008: 10 Prozent auf alle Fußbälle“ rechtlich einwandfrei ist, wird der Wortlaut „EM 2008 Fußbälle“ mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Problemen führen.
  • Auch ein Gewinnspiel oder das Verschenken von Eintrittskarten könnte rechtliche Sanktionen mit sich bringen. Das Verlosen von Tickets greife in die AGBs der UEFA ein. Wer zum Beispiel die Namen der Fußballspieler verwendet, verletzt das Persönlichkeitsrecht der Kicker. Interessantes Detail: So fällt Werbung mit einem selbst gestalteten EM-Logo beispielsweise unter das Gesetz der Irreführung. Damit kommt der „kluge Wettbewerb“ des alternativen EM-Logos eine total neue Bedeutung.

    Der gesamte Ratgeber zum Download.

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