Trauer in Italien – Konzequenz: Fußballspiele in Geisterstadien

Die Meldung hat viele eingefleischte Fußballfans schockiert. In Italien – eine mehr als fußballverliebte Nation - wird es nach den Krawallen in Catania bis auf unbestimmte Zeit keine Spiele mehr mit Publikum in jenen Stadien geben, die die Sicherheitsvorschriften nicht erfüllen .
Ãœber die Dauer der von Innenminister Giuliano Amato verhängten Sperrewird am Mittwoch entschieden.

Damit wird es bis auf weiteres nur fünf Vereine in der Serie A geben, bei deren Heimspielen Zuschauer sicher zulassen werden. Es sind dies die Vereine AS Roma, Lazio Rom, Juventus Turin, Inter Mailand und AC Milan. Diskutiert wird noch über eine Freigabe der Stadien von in Sampdoria Genua und US Palermo.

Zudem erfolgte bei der Konferenz eine Einigung auf ein Verkaufsverbot von Tickets an Gast-Vereine und die Möglichkeite eines Stadionverbots auch für bisher nicht vorbestrafte Hooligans.

Bei der Trauerfeier in Catania hatten sich zehntausende Menschen eingefunden, um dem getöteten Polizisten die letzte Ehre zu erweisen. Wir wünschen den Hinterbliebenen unser herzliches Beileid!

Da können wir von em-blogger dem Gastgeber der WM 2006 nur ein Kompliment für den reibungslosen Ablauf aussprechen. Wie man aus diversen Berichten aus den Medien ja erfahren hat, wurde bei der WM ein enormer Aufwand für die Sicherheit betrieben. Hier gilt es für die Veranstalter der EURO 2008 wachsam zu sein und sich an Deutschland ein Beispiel zu nehmen. Denn die EM 2008 soll ein Freudenfest für Fußballfans und deren Familien werden und kein Schlachtfest für Krawallmacher!

Eine Antwort

  1. Fanvideos 6. Februar 2007

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