Linz legte sich mit dem Titan an

Majestätsbeleidigung war gestern im UEFA-Cup angesagt. Der allseits sympathische Oliver Kahn war mit seinem Verein FC Bayern München zu Gast in Portugal. Ähnlich wie 1978 spekulierten die Bayern und die Medien über die Höhe des Sieges gegen den schwindligen Klub SC Braga, bei dem auch Roland Linz spielt.

Die Bayern hatten bereits in der 1. Halbzeit ihre liebe Not mit den Portugiesen, konnten jedoch ein 0:0 in die Pause retten. Roland Linz war einer der Aktiv-Posten im Sturm des SC Braga und hatte einen ähnlichen Aktionsradius wie Toni Polster in seinen besten Jahren. Aber er scheute auch nicht Konfrontation und gab Oli Kahn vor der Pause nach einem Zweikampf noch eine kleine Abreibung mit. Darauf „zuckte“ er wieder mal aus, der liebe Oliver Kahn. Der Schiedsrichter konnte die Schlägerei gerade noch vermeiden und belohnte beide mit der gelben Karte.

In der zweiten Hälfte schoss Miro Klose die Bayern mit 1:0 voran, eine Viertelstunde später jedoch kam der große Auftritt des Roland Linz. Den er schoss mit einem satten Schuss ins linke untere Eck und sein Widersacher Oliver Kahn hatte zuerst keine Chance und musste danach den Ball aus dem Tor holen. Das war dann auch gleich der Endstand – 1:1 – für die Bayern enttäuschend, denn was sie bisher im UEFA Cup zeigten war nicht der Rede wert und es wird wohl schon bald Schluß sein, wenn der 1. größere Gegner kommen wird.

Roland Linz hatte natürlich auch mehr Chancen. Ein Stanglpass wurde verfehlt, ein weiteres Tor wegen angeblichen Foulspiels nicht gegeben und zum Schluss des Spiels ebenfalls noch eine Großchance. Auf jeden Fall war es nett das Spiel, welches ich auf dem ZDF mitverfolgen durfte.

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