Österreich gegen Tschechien: Tore schießen und stark in der Offensive

Das Ernst-Happel-Stadion präsentiert sich bereits EURO-fit und in neuem Outfit. Nur noch zwei, drei kosmetische Eingriffe müssen vorgenommen werden. Auch unser Nationalteam will sich am Mittwoch im BURGENLAND-Länderspiel gegen Tschechien von seiner besten Seite präsentieren. Der erste Sieg im Jahr 2007 soll her, wenngleich der WM-Teilnehmer als Favorit gilt. Josef Hickersberger will eine Verbesserung in der Offensive sehen.

Das Duell mit dem nördlichen Nachbarn hat für den Teamchef aber nicht nur deshalb eine große Wichtigkeit.

„Wir müssen dagegenhalten, viel in Ballbesitz sein und selbst gefährlich werden. Wir wollen ein Tor und Fortschritte im Angriffsspiel machen“

, so die Hickersberger’sche Vorgabe für sein Team, das seit 305 Minuten auf einen Treffer wartet. Was auf das Nationalteam zukommt weiß der Teamchef. Einerseits von Technik-Direktor Willi Ruttensteiner, der das 0:0 der Tschechen in der EM-Quali in Wales live im Stadion gesehen hat. Andererseits von Rapid-Legende Antonin Panenka, der im Vorfeld als „Spion“ tätig war.


„Die Tschechen haben einige Probleme, da die Ergebnisse in der jüngeren Vergangenheit nicht den Erwartungen entsprachen.“

„Aber wir treffen auf einen attraktiven Gegner, der viel Ansehen genießt und eine gute WM 2006 gespielt hat – trotz Aus in der Gruppenphase.“

Das Gros der tschechischen Leistungsträger verdient sein Geld in den besten Ligen der Welt. Goalie Petr Cech hält für Chelsea, Jan Koller und Milan Baros stürmen in Frankreich und Tomas Galasek kickt in Nürnberg. Im BURGENLAND-Länderspiel nicht dabei ist Arsenal-Dribblanski Tomas Rosicky, der an einer Knieverletzung laboriert.

„Ich weiß ungefähr wie die Aufstellung der Tschechen aussehen wird. Mein Gegenüber Karel Brückner hat sicher mehr Probleme damit zu wissen, wie wir spielen als umgekehrt“

, so Josef Hickersberger, der die Trainingseinheit am Montag vor allem regenerativen Zwecken widmete.

„Ich mache meine Aufstellung weniger von Trainingseindrücken als von Leistungen in der Meisterschaft abhängig, da die Vorbereitungszeit auf das Spiel nur sehr kurz ist.“

Quelle: oefb.at

Schreibe einen Kommentar