So geht Österreich gegen Hooligans vor bei der Europameisterschaft 2008

Es gab viele Ãœberlegungen wie Österreich mit gewaltbereiten Chaoten umgehen möchte. Von Präventivhaft war die Rede und allerlei anderen Ideen. Der Innenminister Platter hat nun seine Vorstellungen kundgetan – Justizministerin Berger war davon nicht sehr angetan, ihr reichen die vorgestellten Maßnahmen nicht weit genug.

Platter möchte eine „Meldepflicht“ für einschlägig straffällig gewordene Personen und Hooligans aus dem Ausland sollen bereits in ihren Heimatländern selbst abgefangen werden und an einer Einreise nach Österreich gehindert werden. Das Stichwort bei allen vorgeschlagenen Maßnahmen ist „präventiv handeln“. Platter wird der Bundesregierung vorschlagen (und diese wird den Gesetzesantrag dann wohl im Parlament einreichen) dass sich einschlägig vorbestrafte Hooligans während der Spiele bei der Polizei melden müssen. Damit ist sichergestellt, dass diese eben nicht im Stadion sind und dort als Radaubruder auffallen. Wenn er dem nicht nachkommt, dann können Haftstrafen verhängt werden. Wie viele Personen von dieser Maßnahme betroffen sind ist noch offen.

In Deutschland werden von amtsbekannten Hooligans die Reisepässe eingezogen, damit diese schon gar nicht ausreisen können – auch andere größere – als Hooligan-Länder bekannte – Länder werden diesem Beispiel folgen. Deutschland wird auch selbst einige Polizisten schicken, um ihre Krawallmacher schneller rausfiltern zu können, da diese Polizisten über Insiderwissen verfügen. Hauptaugenmerk liegt hier auf die Bahnhöfe und die Public Viewing Plätze.

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