Umweltschutz & EURO 2008

Österreich und die Schweiz sind bekannt für die wunderschönen Landschaften. Diese müssen gepflegt werden, denn von nichts, kommt nichts. Daher entschlossen sich die Umweltminister aus Österreich und der Schweiz eine „Nachhaltigkeits-Charta“ zu unterzeichnen.

Der Grund hierfür ist, dass die Europameisterschaft nicht nur ein sportliches, sondern auch ein ökologisches Großereignes werden soll. Josef Pröll und sein Schweizer Minister-Kollege Moritz Leuenberger unterzeichneten gestern die Nachhaltigkeits-Charta. Jetzt werden die Stadien in Österreich und der Schweiz zertifiziert. Begutachtet werden, ob z. B. folgende Dinge zur Anwendung kommen:

  • Mehrwegbecher
  • einheitliche Abfallsysteme
  • Vermeidung von unnötigen Werbematerial
  • In der Schweiz gehen sie sogar noch einen Schritt weiter, denn hier wird das Nutzwasser der Stadien aus dem Regenwasser gewonnen, was sich über das Stadion ansammelt. Außerdem wurden riesige Solarkollektoren auf den Stadiondächern montiert. Unser Josef Pröll erklärt die österreichische Formel:


    „Wir gehen nach der Formel ‚weniger Auto – mehr Bahn‘ vor. Wir wollen zeigen, dass es geht.“

    Interessant ist die Formel auch aus anderen Gründen. Red Bull Salzburg möchte gerne, dass sein Stadion nach der EURO 2008 nicht rückgebaut wird. Da hier aber der Bund das Stadion finanziert hat und nicht die Gemeinde oder der Klub siehts momentan nicht gut aus, dass das Stadion in der Größe bleibt. Verhandlungen sind aber am laufen. Wie Frittenmeister von den Soccer-Warriors berichtet, liegt der Hauptgrund für den nötigen Rückbau darin, dass es zu wenig Parkplätze gibt! Nun, wenn auch für die Zeit nach der Europameisterschaft die Prämisse „Mehr Bahn“ lautet, ist das wohl gar kein Problem!

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